39-41 rue Olivier de Serres
75015 Paris
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Das FAQ


Dieses FAQ möchte versuchen, Ihre wesentlichen Fragen zu Arche in Paris zu beantworten
Bitte benutzen Sie eine Webcam um weitergehende Fragen zu stellen


Ich werde im Juni 18 Jahre alt: kann ich mich als Freiwillige/r bewerben?
Bei uns gilt ein Mindestalter von 18 Jahren, um die Erfahrungen der Arche-Gemeinschaft zu leben. Das heißt, wenn Sie dieses Alter in Kürze erreichen, können Sie gerne sofort mit uns Kontakt aufnehmen, um sich auf den Freiwilligendienst vorzubereiten.

Ich bin älter als 25 Jahre. Ist es zu spät, um mich als Freiwillige/r zu bewerben?
Bei uns gibt es verschiedene Angebote, die es uns die Aufnahme ermöglichen von Assistenten unterschiedlichen Alters. Grundsätzlich gilt, dass es keine Altersgrenze gibt, um mit uns Kontakt aufzunehmen.

Brauche ich eine Ausbildung oder Berufserfahrung, bevor ich bei Arche arbeiten kann?
Wir haben ein Ausbildungsprogramm, das speziell für die Neuankömmlinge konzipiert ist. Jeder Freiwillige wird durch den Foyer-Verantwortlichen und einen Referenten begleitet. Umgekehrt erwarten wir von dem/r Kandidaten/in, dass er/sie den Willen und die Bereitschaft mitbringt, in einem Team zu arbeiten und einen respektvollen Umgang mit dem Mitgliedern des Foyers zu üben.

Ich weiß nichts über geistige Behinderungen...
Natürlich kann die Vorstellung zunächst relativ beunruhigend sein, während einer Zeit von zehn oder zwölf Monaten sein Leben mit Menschen zu teilen, über die man nichts weiß. Deshalb wird mit jede/m Freiwillige/n ein individuelles Vorhaben und Programm abgesprochen, im Dialog mit dem Verantwortlichen der Assistenten bereits vor Beginn des Freiwilligendienstes. Das Kennenlernen verläuft in mehreren Etappen: eine Schnupperwoche und mindestens ein Probemonat sind vorgesehen, bevor man sich tatsächlich für den Dienst engagiert.

Ich habe noch nie Menschen mit einer geistigen Behinderung getroffen...
Heißt das, dass es dazu nie Gelegenheit gab oder dass Sie sie nie ergriffen haben? Der Mensch hat häufig Angst vor Dingen, die er nicht kennt... Man muss sich also Zeit geben, um zu entdecken und kennenzulernen. Und bei Arche nehmen wir uns die Zeit, die wir benötigen! Wenn Sie sich für unsere Arbeit interessieren, so heißt das bereits, dass Sie für eine solche Erfahrung grundsätzlich offen sind... und es nur gilt, eigene Ängste zu überwinden!

Was versteht man unter einer ''geistigen Behinderung''?
Es gibt keine Standarddefinition dieser Bezeichnung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt, dass eine Person mit einem geistigen Defizit eine begrenztere Lernfähigkeit und eine Intelligenzentwicklung besitzt, die unter dem Durchschnitt liegt. Behinderung, Defizit... andere sprechen von ''Lernstörungen'' oder von ''Menschen mit Behinderung''. Wie auch immer man es bezeichnet, es kommt darauf an, seine Worte mit Respekt und Feingefühl zu wählen.

Ist Arche eine katholische Einrichtung?
Die erste Arche-Gemeinschaft wurde in einer katholischen Tradition gegründet. Seit der Entstehung der Gemeinschaften in Daybreak (Kanada) und in Asha Niketan (Indien) ist Arche ökumenisch und schließlich interreligiös geworden. Die Gemeinschaften definieren sich je nach ihrem lokalen Kontext und der jeweiligen realen Zusammensetzung der Mitglieder unterschiedlich. Aufgrund des Umfeldes hat die Pariser Arche-Gemeinschaft ihre Wurzeln in der katholischen Kirche. Allerdings gehören ihre Mitglieder seit ihrer Gründung Kirchen, Religionen und Denkrichtungen ganz unterschiedlicher Art an.

Wer finanziert Arche?
Jede Arche-Gemeinschaft bildet eine unabhängige Rechtsperson. Ihre finanziellen Einkünfte hängen von dem jeweiligen Land ab, in welchem sie sich befindet. Der Anteil der Gemeinschaften, die sich aus staatlichen Fördergeldern finanzieren, ist in den europäischen und den nordamerikanischen Ländern grundsätzlich verhältnismäßig groß, während die Gemeinschaften in Entwicklungsländern häufig vollständig auf Spenden angewiesen sind.